Vom 16.-22. März 2019 besuchte der Direktor des Ostkircheninstituts, P. Dr. Dietmar Schon OP, das Ökumenische Institut der Fakultät für orthodoxe Theologie in Sibiu/ Rumänien. Im Rahmen des „Ökumene-Semesters 2019“ hielt er dort einen Vortrag zum Thema „Kommunikation statt Entfremdung – Zur Methodik einer Annäherung zwischen katholischer und orthodoxer Kirche“.
Der Besuch bot darüber hinaus Gelegenheit, mit dem Direktor des Ökumenischen Instituts, Pfarrer Dr. Alexandru Ioniță, und dessen Mitarbeiter Dr. Alexandru-Marius Crișan Möglichkeiten einer künftigen engeren Zusammenarbeit in den Blick zu nehmen und konkrete Projekte vorzubereiten. Dr. Ioniță, der neben seiner wissenschaftlichen Arbeit eine Gemeinde in Hammersdorf/ Guşteriţa, am Stadtrand von Sibiu betreut, erläuterte P. Schon vor Ort die Aufbauarbeit, die notwendig ist, um die Chancen zu zeitgemäßer Seelsorge entsprechend den Erwartungen der Gläubigen zu verbessern. In der Nachbarschaft zur Gemeindekirche befindet sich eine der traditionellen befestigten Kirchen der Siebenbürger Sachsen aus dem 13./ 15. Jh., deren Geschichte Pfarrer Ioniță seinem Gast erläuterte.


Dr. Alexandru-Marius Crișan begleitete P. Schon bei einer Stadtbesichtigung und bei einer Fahrt nach Cisnădie/ Heltau und Cisnădioara/ Michelsberg in der Umgebung von Sibiu; die dortigen Festungskirchen sind weitere bedeutende Zeugen der bewegten Kirchengeschichte des Landes, die oft von Gegensätzen und Rivalitäten bestimmt war, sich heute aber durch gute ökumenische Zusammenarbeit auszeichnet. 


