Genau drei Jahre nach einer ersten Kontaktnahme mit Verantwortlichen der Lucian-Blaga-Universität in Sibiu konnte der Direktor des Ostkircheninstituts, P. Dr. habil. Dietmar Schon OP, erneut nach Rumänien reisen. Dabei sollten Möglichkeiten evaluiert werden, eine bereits angebahnte Zusammenarbeit zu erneuern, die bedingt durch die Corona-Pandemie ins Stocken geraten war. Ein für 2020 bereits fix geplantes Fachkolloquium hatte abgesagt werden müssen; angesichts mehrerer Jahre des unfreiwilligen Stillstandes galt es zudem, bestehende Kontakte zu kräftigen und neue zu knüpfen.
Der neu ernannte Dekan der orthodox-theologischen Fakultät, Prof. Dr. Daniel Buda, ein ausgewiesener Ökumeniker, Patristiker und Kirchenhistoriker, stand als Gesprächspartner zur Verfügung. Ergebnis der Sondierungen waren Planungen für ein gemeinsames Vorhaben von Fakultät und Ostkircheninstitut im Frühjahr 2023. Dekan Buda arrangierte eine Begegnung mit dem gesamten Professorium, um das Projekt vorzustellen; es fand breite Zustimmung. Vor Studenten und Professoren der Fakultät für orthodoxe Theologie hielt P. Schon einen Gastvortrag über das orthodoxe sozialethische Dokument „For the Life of the World“ aus katholischer Perspektive. In Person des stellvertretenden Rektors zeigte sich nicht zuletzt auch seitens der Universitätsleitung große Bereitschaft zur Unterstützung einer weiteren Zusammenarbeit mit dem Ostkircheninstitut. 
Der Metropolit von Siebenbürgen, Prof. Dr. Laurențiu Streza, empfing P. Schon und Dekan Buda zu einem Gespräch. Er liess sich über die Arbeit des Ostkircheninstituts der letzten Jahre informieren und bekräftigte seine Unterstützung einer neu konzipierten Zusammenarbeit zwischen Fakultät und Ostkircheninstitut.