Das Heilige und Große Konzil der Orthodoxen Kirche, das trotz verschiedener Schwierigkeiten 2016 auf der Insel Kreta durchgeführt werden konnte, zählt zu den bedeutenden Ereignissen der modernen orthodoxen Kirchengeschichte. Die in jahrzehntelanger Vorbereitung erarbeiteten Texte sind Zeugnis der Treue zur orthodoxen Tradition, setzen aber zugleich wichtige Akzente für die Pastoral und für eine orthodoxe Positionierung in Fragen der Gesellschaft und Kultur. Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums dieses Ereignisses veranstaltete das Ökumenische Patriarchat vom 5. bis 10. Oktober in Chantilly bei Paris ein internationales Symposium.
Eröffnet durch eine programmatische Ansprache den Ökumenischen Patriarchen Bartholomäus wurden in 9 Sessionen durch namhafte Hierarchen und Wissenschaftler die Relevanz der konziliaren Dokumente und deren fachliche Diskussion beleuchtet. Als Vortragender war auch der Direktor des Ostkircheninstituts der Diözese Regensburg, Dr. theol. habil. Dietmar Schon OP, eingeladen. Im Rahmen der dem sozialethischen Dokument des Ökumenischen Patriarchats gewidmeten Session IX sprach er zum Thema „For the Life of the World – An Approach from a Roman-Catholic Perspective“.








