Aktuelles/Veranstaltungen

Fachkolloquium in Sibiu 18.-22.05.2022

Unter dem Titel „Nicht Konkurrenten, sondern Brüder…“ - Auf dem Weg zu einem neuen Miteinander von orthodoxer und katholischer Kirche“ fand am 18.-22. Mai 2022 ein Fachkolloquium in Sibiu statt. Im Fokus stand dabei, dass der Umgang beider Kirchen miteinander in geschichtlicher Betrachtung oft von Rivalität und Abgrenzung geprägt war. Das hat Wunden geschlagen, die bis heute nicht verheilt sind. Vergleichbare Differenzen gibt es auch heute, manchmal sogar bewusst geschürt. Zuweilen trägt diese Form der Auseinandersetzung fundamentalistische Züge und dient primär der Stärkung von Gruppeninteressen innerhalb der je eigenen Kirche. Aber auch jenseits solcher spezifischer Zielsetzungen ist viel Belastendes im "kirchlichen Gedächtnis“ präsent, ohne dass der Wahrheitsgehalt oder die aktuelle Relevanz der ins Feld geführten Differenzen überprüft würde. Das belastet letztlich als „nicht-theologischer Faktor“ die Möglichkeiten einer Annäherung von orthodoxer und katholischer Kirche. Hier bedarf es einer Aufarbeitung, zu der das Fachkolloquium beitragen wollte.

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Besuch in Serbien 04.-09.04.2022

Das Ostkircheninstitut der Diözese Regensburg unterhält über die Jahre gewachsene gute Beziehungen nach Serbien, speziell zur Fakultät für orthodoxe Theologie der Universität Belgrad. Nach einem in Kooperation durchgeführten Fachkolloquium 2019 hatte die Corona-Pandemie eine turnusmäßige Fortsetzung jedoch verhindert. Nach einer ganzen Reihe von Personalwechseln stand auch in Serbien an, frühere Kontakte zu beleben und neue Querverbindungen herzustellen. Dies war Hauptziel eines Besuchs des Direktors des Ostkircheninstituts, P. Dr. habil. Dietmar Schon OP, in Serbien, der von Prof. Dr. Predrad Dragutinović und Prof. Dr. Rade Kisić (orth.-theol. Fakultät, Universität Belgrad) intensiv vorbereitet worden war.

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Besuch bei der Fakultät für Orthodoxe Theologie der Lucian-Blaga-Universität in Sibiu 21.-30.03.2022

Genau drei Jahre nach einer ersten Kontaktnahme mit Verantwortlichen der Lucian-Blaga-Universität in Sibiu konnte der Direktor des Ostkircheninstituts, P. Dr. habil. Dietmar Schon OP, erneut nach Rumänien reisen. Dabei sollten Möglichkeiten evaluiert werden, eine bereits angebahnte Zusammenarbeit zu erneuern, die bedingt durch die Corona-Pandemie ins Stocken geraten war. Ein für 2020 bereits fix geplantes Fachkolloquium hatte abgesagt werden müssen; angesichts mehrerer Jahre des unfreiwilligen Stillstandes galt es zudem, bestehende Kontakte zu kräftigen und neue zu knüpfen.
Sibiu 21.03.22 Dekan BudaDer neu ernannte Dekan der orthodox-theologischen Fakultät, Prof. Dr. Daniel Buda, ein ausgewiesener Ökumeniker, Patristiker und Kirchenhistoriker, stand als Gesprächspartner zur Verfügung. Ergebnis der Sondierungen waren Planungen für ein gemeinsames Vorhaben von Fakultät und Ostkircheninstitut im Frühjahr 2023. Dekan Buda arrangierte eine Begegnung mit dem gesamten Professorium, um das Projekt vorzustellen; es fand breite Zustimmung. Vor Studenten und Professoren der Fakultät für orthodoxe Theologie hielt P. Schon einen Gastvortrag über das orthodoxe sozialethische Dokument „For the Life of the World“ aus katholischer Perspektive. In Person des stellvertretenden Rektors zeigte sich nicht zuletzt auch seitens der Universitätsleitung große Bereitschaft zur Unterstützung einer weiteren Zusammenarbeit mit dem Ostkircheninstitut. Sibiu 21.03.Fakultät
Der Metropolit von Siebenbürgen, Prof. Dr. Laurențiu Streza, empfing P. Schon und Dekan Buda zu einem Gespräch. Er liess sich über die Arbeit des Ostkircheninstituts der letzten Jahre informieren und bekräftigte seine Unterstützung einer neu konzipierten Zusammenarbeit zwischen Fakultät und Ostkircheninstitut.

Besuch im „Zentrum zur Erforschung des Christlichen Ostens“ der Universität Salzburg 14./16.02.2022

Erleichtert durch den Abbau der Corona-Restriktionen konnte im Februar 2022 endlich ein schon länger geplanter Besuch des Direktors des Ostkircheninstituts, P. Dr. habil. Dietmar Schon OP, beim Salzburger „Zentrum zur Erforschung des Christlichen Ostens“ stattfinden. Die Forschungsarbeit dieser Einrichtung richtet sich auf den religiösen, politischen und kulturellen Kontext des Christentums im Nahen Osten, in Indien, Zentralasien und China sowie in (Süd-)Osteuropa. Damit dient sie in vielfältiger Weise auch den ökumenischen Beziehungen der Kirchen in diesen Regionen.
Der stellvertretende Leiter des Zentrums, Prof. Dr. Dietmar W. Winkler, der zugleich auch die Fächer Patristik und Kirchengeschichte an der kath.-theol. Fakultät lehrt, informierte P. Schon über die verschiedenen Projekte des Zentrums sowie über die „Pro Oriente Studies in the Syriac Tradition“. Salzburg ist darüber hinaus Standort des syrisch-orthodoxen Kollegs „Beth Suroye“. Vor dem Hintergrund von Flucht bzw. Vertreibung aus Syrien ermöglicht diese Einrichtung Angehörigen der syrisch-orthodoxen Kirche, einen Masterstudiengang in Syrischer Theologie durchzuführen und sich akademisch als Priester oder Lehrer für die Arbeit in den Bereichen Seelsorge, Katechese, Erwachsenenbildung und Religionsunterricht zu qualifizieren.
Diese vielfältigen Institutionen und Studienmöglichkeiten machen in Summe Salzburg zu einem einzigartigen Zentrum für die Beschäftigung mit den Kirchen syrischer Tradition. Dies wird nicht zuletzt an der Vielzahl von wissenschaftlichen Publikationen zu diesem Themenbereich greifbar.

 

Besuch im Collegium Orientale in Eichstätt 24./25.01.2022

Im Januar 2022 besuchte der Direktor des Ostkircheninstituts, P. Dr. habil. Dietmar Schon OP, das Collegium Orientale in Eichstätt. Dortige Gesprächspartner waren vor allem der Rektor des Collegiums, Dr. Oleksandr Petrynko, PD Dr. Andriy Mykhaleyko sowie Prof. Dr. Thomas Kremer, der Inhaber der Stiftungsprofessur für Ostkirchliche Theologie an der ThF Eichstätt. Im Fokus der Gespräche stand der Austausch über aktuelle Entwicklungen in den beteiligten Institutionen sowie in verschiedenen Ostkirchen, aber auch eine Besprechung aktueller und künftiger Projekte einer weiteren Zusammenarbeit.

Collegium Orientale 24.01.22

Besuch in der rumänisch-orthodoxen Gemeinde von Regensburg 23.01.22

Auf Einladung der rumänisch-orthodoxen Gemeinde nahm der Direktor des Ostkircheninstituts, P. Dr. habil. Dietmar schon OP, an der diesjährigen Feier des Patronatsfestes teil. Die festlich gestaltete hl. Liturgie wurde von S.E. Metropolit Seraphim (Joantă) von Deutschland zelebriert. Im Anschluss fand eine Agapefeier statt, die Gelegenheit zu persönlicher Begegnung und Austausch der Gottesdienstteilnehmer bot.

Metropolit Seraphim 23.01

Ökumenischer Gottesdienst und orthodoxe Donausegnung 09.01.2022

Nach einer pandemiebedingten Unterbrechung konnte am 9. Januar die gute Regensburger Tradition eines ökumenischen Gottesdienstes mit anschließender orthodoxer Donausegnung wieder aufgegriffen werden. Die Feier erinnert an die Taufe Jesu im Jordan und an die Bedeutung der Taufe als gemeinsames Sakrament aller christlichen Kirchen. Ihr kommt damit herausragende ökumenische Bedeutung zu.

"Wasser als Element" Bericht Bistums-Homepage 09.01.22 (hier klicken!)
Donausegnung 09.01Donausegnung Bischof 09.01.22